David Licht (Leiter zentrale operative Logisitk)

Meine Geschichte beginnt im September 2001 im damaligen VW Audi Vertriebszentrum Nord mit einem Dualen Studium. Die ersten sechs Monate meiner Praxisphase war ich in der Operativen Logistik eingesetzt. Damals war es für mich völlig unverständlich, warum man mich als dualen Studenten ein halbes Jahr zum „Teile greifen“ einsetzt. Ich habe in der Zeit  des Studiums viele freundliche Kollegen/innen kennen gelernt und wurde immer sehr gut betreut.
Nach der Beendigung meines Studiums war ich ein Jahr als Projektassistent in einem Projekt zur Depotnetzoptimierung in Deutschland am Standort in Norderstedt eingesetzt und habe noch diverse Sonderaufgaben für den Logistikleiter erledigt. Nach dem Studium und auch heute kann ich den Einsatzplan für die Studenten viel besser verstehen, da ich es persönlich wichtig finde, die operativen Prozesse unseres Kerngeschäfts kennen und verstehen zu lernen. Und rückblickend finde ich fast, dass die Einsatzzeit im Lager, mit sechs Monaten noch zu kurz ist. Darüber hinaus lernt man die körperlich anstrengende Arbeit, die die Kollegen dort täglich leisten, mehr zu schätzen.

Ich bin im September 2005 dann als Assistent der Geschäftsführung nach Baunatal gewechselt. Das war für mich persönlich eine große Chance in die strategische Ausrichtung des Unternehmens Einblick zu bekommen und teilweise auch mit zu gestalten. In dieser Zeit habe ich als Projektleiter eines der größten Projekte für die Geschäftsfeldausweitung der OTLG geleitet. Ich habe die Internationalisierung der OTLG gemeinsam mit einem großen Projektteam am Standort Norderstedt und den Kollegen aus Dänemark erfolgreich umgesetzt. Insbesondere durch dieses Projekt konnte ich meine Prozess- und IT-Kenntnisse sehr stark erweitern.

Im April 2008 wechselte ich in den Bereich der logistischen Partnerbetreuung und war dort als Teamleiter Planung und Monitoring im Bereich Auswertungen eingesetzt und habe dieses Team in der OTLG Zentrale aufgebaut. Ich habe mich intensiv mit neuen fachlichen Themen (Bonus, Umsatz, Logistik KPI´s) auseinandergesetzt und durfte erste Führungserfahrungen sammeln.

Im April 2012 habe ich im Rahmen einer Umstrukturierung innerhalb des Ressorts eine der neuen Unterabteilungen übernommen und meinen Zuständigkeitsbereich erweitert. Neben den Themenfeldern Auswertungen und Betreuung der Gewährleistungslogistik, war ich ab diesem Zeitpunkt für zentrales Bestandsmanagement zuständig. Außerdem wurde Anfang 2012 ein weiteres großes Zukunftsprojekt aufgesetzt. Mit einem Gesamtvolumen von über 50 Mio. €, welches ich als Gesamtprojektleiter umsetzen darf, investiert die OTLG in den Ausbau der regionalen Vertriebszentren. Die Beschäftigung mit den für mich völlig neuen Bauthemen und viele unterschiedliche Charaktere haben mich im Projekt oft bis an meine Grenzen gebracht und sehr stark gefordert. Dennoch bin ich stolz auf das, was wir bis heute erreicht haben.

Nach intensiven Weiterbildungen und Vorbereitungskursen habe ich im Januar 2015 die Gelegenheit bekommen, die neu gegründete Abteilung zentrale operative Logistik als Abteilungsleiter zu übernehmen. Nach gut einem Jahr kann ich sagen, dass ich die Verantwortung, die ich in dieser Position habe, deutlich spüre und ich mir diese vorher nicht so groß vorgestellt hatte. Dennoch muss ich sagen, dass ich in der OTLG lange und sehr gut auf diese Aufgabe vorbereitet worden bin. Ich bin gerne Führungskraft bei der OTLG mit der Verantwortung und den Gestaltungsfreiräumen, die man verbunden mit dieser Aufgabe hat.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass für die Karriereentwicklung zwei Dinge sehr wichtig sind. a) die Beschäftigung mit sich selbst und seinen beruflichen Zielen und b) von seinen Vorgesetzten gesehen und gefördert zu werden. An beiden Themen kann jeder selbst arbeiten.